Toccarion

Orgel-Punk im Toccarion

Orgel-Punk im Toccarion

Cameron Carpenter | © Michael Gregonowits

Eigentlich kommt das „cc“ in TOCCARION von einem lateinischen Wortstamm (toccare). Ab sofort könnte es auch für Cameron Carpenter stehen. Der Weltstar und „Orgel-Punk“ traf am Tag seines Baden-Badener Debüts Schülerinnen aus Pforzheim zu einer kurzen Spielstunde am „Walking Piano“.

Und siehe da: seine legendäre Fußtechnik kam ihm auch hier zu Gute. Aus dem d-moll Präludium und Fuge spielte er den Beginn der Fuge – allein mit den Füßen. Da staunten die Gäste aus Pforzheim nicht schlecht.

Sein erstes Konzert im Festspielhaus Baden-Baden wird der Orgel-Star nun aus zwei Gründen nicht so schnell vergessen. Erstmals konnte er seine neue und wahrscheinlich weltgrößte reisende Konzertorgel auf der Bühne des größten deutschen Opernhauses stattlich in Szene setzen.

 

Außerdem genoss der amerikanische Künstler, der in einem ehemaligen Kino in Berlin lebt, den Besuch in der Kinder-Musik-Welt „Toccarion“. „Ich habe noch nie so schöne Räume gesehen, die für ein Kinderprogramm hergerichtet wurden“, staunte der Organist.

Natürlich interessierte ihn die Technik des Walking Pianos (by Remo Saraceni), aber auch die vom Waldkircher Orgelbau gebauten Musik-Stationen wie die Riesenblockflöte taten es dem in Pennsylvania Musiker an. Mit wachsender Begeisterung inspizierte Cameron Carpenter die Instrumentensammlung des Toccarion, erfreute sich an Kinderhorn und Kinderposaune und wechselte dann wieder hinüber zu seinem „Musikspielzeug“, der brandneuen digitalen „Touring“-Konzertorgel von Marshall&Ogletree, mit der er auf derFestspielhaus-Bühne erstmals zu erleben war.

Der „Revolutionär“ der Orgel versprach nach seinem Konzert: „Ich komme gern wieder“ – sicher auch ins Toccarion.



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