Toccarion

Aktuelles

13 Juni 2017

So macht tanzen Spaß

Zwei Schlagzeuger betreten den Saal und beginnen die ersten Takte aus „3 Old Dances“ von Etienne Crausaz zu spielen. Im Publikum sind die restlichen Musikerinnen und Musiker des Dance Orchestras der Clara-Schumann-Musikschule aus Baden-Baden verteilt und überraschen die Teilnehmer mit musikalischen Klängen aus allen Richtungen bis sich das Ensemble auf der Bühne zusammenfindet. „Die Schlagzeuger brauchen Unterstützung bei so vielen Bläsern“, kommt es aus der Schlagzeuger-Ecke und schon wird in den Zuschauerrängen geklatscht und geschnipst. Zu Gast: Schülerinnen und Schüler der Robert Schumann Schule Baden-Baden, der Klosterschule vom Heiligen Grab Baden-Baden, der Rennbuckel Realschule Karlsruhe und Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe. „Was ist eine Pavane“, fragte Trompeter Julius die Leiterin des Ensembles, Stefanie Finke-Grimm. Nachdem der Reihenpaartanz aus Spanien erklärt wurde, zeigte Stefanie Finke-Grimm die Schrittfolge und forderte das Publikum auf, mitzutanzen. Mit viel Freude und Spaß wurden anschließend die Instrumente Trompete, Fagott, Horn, Flöte und Klarinette erklärt, bevor das mexikanische Lied „La Cucaracha“ zum Abschluss erklang. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert und wünschten sich am Ende, auch in so einem tollen Ensemble mitspielen zu können....


19 Mai 2017

Von Profi-Musikern lernen

Auch wenn ein Talent ein wichtiges Fundament ist: Erst mit vielen Stunden Übungszeit wird aus einem musikalisch begabten Kind ein Profi-Musiker. Das konnten die Grundschüler der Tullaschule aus Karlsruhe im Workshop von den beiden Profi-Musikern der Baden-Badener Philharmonie lernen. Susanne Schmid-Ferrara ist seit 1987 Solo-Fagottistin der Baden-Badener Philharmonie, gemeinsam mit ihrem Kollegen Matthias Heinrich, der seit 1993 erster Solo-Cellist ist, gaben sie einen besonderen Workshop in der Kinder-Musik-Welt TOCCARION. „Das Fagott besteht aus ziemlich viel Holz“, sagt die Musikerin und zeigt den Zweitklässlern, wie das Instrument aufgebaut ist. Stück für Stück fügt sie die verschiedenen Rohre ineinander, bis es etwa 259 Zentimeter lang ist. Das ist für eine Musikerin ziemlich schwer: „Daher halte ich mein Instrument mit einem Band am Hals, so kann ich es auch längere Zeit ohne Probleme gut festhalten.“ Auch das Cello ist nicht tragbar, weshalb es Matthias Heinrich mit den Beinen festhält. Nebenbei erklärt er, dass das Fagott tiefere Töne spielen kann, als er mit dem Cello. Selbst ausprobieren durften die Workshop-Teilnehmer dann die beiden unterschiedlichen Instrumente – so konnten sie sich selbst überzeugen wie schwer es ist, das Instrument zum Klingen zu bringen. Zum Schluss konnten die Grundschüler ein Notenpuzzle mit dem virtuellen Orchester spielen, bevor sie glückselig mit einem Lied verabschiedet wurden....


12 Mai 2017

Der richtige Groove bei Hänschen klein

Das Interesse an Popmusik und an Klassik wurde dem Bariton Marc Marshall gewissermaßen in die Wiege gelegt: Er ist der Sohn des studierten Opernsängers Tony Marshall, der Anfang der Siebziger mit Schlagern wie „Schöne Maid“ und „Komm gib mir deine Hand“ große Erfolge feiern konnte. Im Toccarion gab Marc Marshall nun gemeinsam mit dem Schlagzeuger Guido Jöris und dem Pianisten René Krömer einen Jazz-Workshop, der die jungen Teilnehmer restlos begeisterte. Alle lauschten dem berühmten Sänger gleich vom ersten Ton an, sie waren fasziniert, was Marc Marshall da mit seiner Stimme macht. „Ein Sänger muss seine Stimme das ganze Leben über pflegen“, teilte er den Kindern mit und sang daraufhin noch eine jazzige Tonabfolge. „Was ist ein klassisches Lied?“ fragte er in die Runde und erklärte, dass er sich eher dem Jazz verschrieben hat. Um den Rhythmus des Blues und des Swings etwas näher kennenzulernen, versammelten sich alle Kinder um das „Rhythmus-Radar“ und versuchten, gemeinsam mit den beiden Musikern einen tollen Beat zu gestalten. Improvisieren durfte natürlich auch nicht fehlen: mit Cajóns und kleinen Percussions-Instrumenten bildeten die Teilnehmer einen Halbkreis, sodass jeder einmal in der Mitte des Raumes ein Solo spielen konnte. Das Kinderlied „Hänschen klein“ wurde schnell zur Jazznummer und wurde richtig gefeiert. Am Ende freuten sich alle über den besonderen Besuch und verabschiedeten sich recht schwer von den lässigen Musikern....


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